Ecogood Business Canvas

ECOGOOD BUSINESS CANVAS – das Tool für gemeinwohl-orientiertes Gründen

Das neue Ecogood Business Canvas (EBC) ermöglicht Gründer*innen, Sinn und Beitrag zum sozial-ökologischen Wandel in ihrem Geschäftsmodell von Beginn an zu verankern. Es ist das ideale Instrument für Unternehmer*innen, die Kooperation, Gemeinwohl und ein gutes Leben für alle als wesentliche Werte Ihres Unternehmens betrachten.

Ein Geschäftsmodell, das mit dem Ecogood Business Canvas entwickelt wird, fokussiert auf die Wirkung – den Impact – den es nach innen, am Markt und in der Gesellschaft haben möchte. Dementsprechend zeigt das Geschäftsmodell seinen Nutzen für verschiedene Ebenen, z.B. die Motivation der Mitarbeitenden, organisches und gesundes Wachstum, seine Strahlkraft für bewusste Kund*innen, den Beitrag zum Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele 2030 (SDGs), die Reduktion von ökologischen Auswirkungen und viele mehr.

Die Wurzel für die gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen ist der Purpose des zu gründenden Unternehmens. Davon ausgehend werden seine verschiedenen Berührungsgruppen betrachtet: Gesellschaftliches Umfeld, Kund*innen, Mitarbeitende, Eigentümer*innen und Finanzpartner*innen sowie Lieferant*innen. Ihr Zusammenspiel mit den vier Wertesäulen – Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung – wird mit seiner Wirkung und seinem Beitrag zum Ganzen dargestellt.

Das Ecogood Business Canvas ist das optimale Tool für Gründer*innen, die Wert legen auf Kooperation und Co-Kreation, organisches Wachstum sowie soziale und ökologische Ziele. Es eignet sich auch gut für Menschen, die eine Neugründung oder die Veränderung einer bestehenden Organisation planen, um sich neuen unternehmerischen Werten zuzuwenden.

Das EBC-Poster und der Leitfaden zur Erstellung des Ecogood Business Canvas stehen kostenlos zum Download zur Verfügung: https://web.ecogood.org/de/unsere-arbeit/gemeinwohl-bilanz/gruenden/

Wir denken frei und handeln verantwortlich

Walk your talk – Lass deinen Worten Taten folgen

Gute Ideen und Gedanken haben wohl die meisten Menschen. Viele unterhalten sich auch ausführlich darüber, posten sie in den Sozialen Medien oder träumen im Stillen von einer guten Zukunft. Wenn es dann darauf ankommt, konkret zu werden und zu handeln, weichen sie aus und drücken sich: die Angst vor der eigenen Courage verhindert viel zu oft, dass miese Umstände aufgelöst und schlechte Zustände verbessert werden. Das gilt für die Entwicklung des eigenen Lebens genauso wie für die Gestaltung der Gesellschaft, in der wir leben.

Glücklicherweise gibt es Unternehmer*innen, die die Verantwortung annehmen, Einfluss auszuüben und für ihre Überzeugungen aktiv zu werden: „Walk your talk“. Aus Träumen werden Taten und persönliche Ziele werden Schritt für Schritt in unternehmerischen Projekten verwirklicht. Unternehmer*innen erlauben sich, frei zu denken und das, was noch nicht ist, entstehen zu lassen. Fast alles ist möglich, wenn es dir wichtig ist und du dich für etwas einsetzt, das sich wirklich lohnt!

Von Jugend an entschied sich Dr. Katharina Reuter dafür, sich einzumischen anstatt zuzuschauen und sich aktiv für Veränderungen in der Gesellschaft zu engagieren. Eigentlich wollte sie Bäuerin werden. Sie studierte Agrarökonomie und war dann zunächst wissenschaftlich tätig. Es folgten Tätigkeiten in verschiedenen Organisationen und Stiftungen, heute ist sie auf zahlreichen Ebenen eine markante Stimme für nachhaltiges Wirtschaften.

Als Mitbegründerin der European Sustainable Business Federation will sie die Transformation des derzeitigen Wirtschaftssystems unterstützen und Green Economy-Projekte in ganz Europa vorantreiben. Mit der Initiative EntrepreneursForFuture schafft sie Aufmerksamkeit für nachhaltige Technologien und Lösungen und fördert ein gesamtgesellschaftliches Umdenken mit Verantwortung für eine nachhaltige Wirtschaft.

Für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik setzt sie sich als Geschäftsführerin im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft BNW e.V. ein. Im BNW engagieren sich Unternehmen, die Verantwortung für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft verbinden. Die Mitglieder sind vorwiegend kleine und mittelständische Betriebe aller Branchen, so bunt und vielfältig wie die Wirtschaft selbst.

Dr. Katharina Reuter ist sich sicher: Die Zukunft unserer Wirtschaft ist grün und nachhaltig. Und immer mehr nachhaltig orientierte Unternehmer*innen tragen Tag für Tag mit ihrer Haltung und ihren Taten dazu bei: Walk your talk – Wir denken frei und handeln verantwortlich!

Wir sind mutig, lernbereit und weltoffen

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende

Trau dich, lerne und wachse über deinen Mut hinaus: So sollten Erziehung, Schule und Erwachsenenbildung die Potenziale der Menschen wecken und ein gesundes Bewusstsein für das Leben als Ganzes entwickeln. Der Mut um Neues zu tun und die Fülle der Welt zu erleben ist uns angeboren – wie sonst sollten wir selbstständig laufen, spielen, lesen, lieben … lernen? Auch Erwachsene profitieren davon, nicht stehenzubleiben in ihrer Entwicklung, sondern immer wieder Neues, Ungewohntes und Unbekanntes zu entdecken. Das macht das Leben bunt, dein Wirkungskreis wächst, dein Erfahrungshorizont verbreitert sich und letztlich gewinnst du dadurch jede Menge Zufriedenheit und Resilienz.

Wer dauerhaft in der eigenen Komfortzone verharrt, wird feststellen, dass diese im Laufe der Zeit immer kleiner und ungemütlicher wird. Das eigene Potenzial verkümmert und die Unzufriedenheit nimmt zu. Das kannst du nur verändern, indem du immer wieder an deine Grenzen gehst. Nicht mit Gewalt und auch nicht darüber hinaus, aber immer wieder so weit, dass es ein wenig herausfordernd ist. Hier spielt sich das wahre Leben ab, hier pulsiert es und du spürst, was du alles kannst. Wage das Unbekannte und mache dich vertraut mit deinen Stärken, Talenten und Sehnsüchten. Du wirst belohnt werden mit Lebendigkeit, Vielfalt und Genuss.

Die GemüseAckerdemie ist ein vielfach ausgezeichnetes Bildungsprogramm für Schulen. Die Kinder bauen gemeinsam mit ihren Lehrer*innen eigenes Gemüse an. Dabei werden sie zu Nachhaltigkeitsprofis und Ernährungsexpert*innen. Kinder sollen verstehen und erleben können, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie die Natur funktioniert. Indem Schulen und Kitas ihre eigenen Lernorte in der Natur haben, kann jedes Kind auf spielerische Art und Weise ein nachhaltiges Bewusstsein entwickeln. So steigt die Wertschätzung von Lebensmitteln und die Neugierde für gesunde Ernährung. Durch den eigenverantwortlichen Anbau von Gemüse entwickeln sie nebenbei soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Respekt und Selbstbewusstsein.

Mehr als 160 hauptberufliche Kreative, Wissenschaftler*innen, Digital Natives, Pflanzenkenner*innen, Pädagog*innen, Kommunikationsprofis, IT-Expert*innen und mehr als doppelt so viele ehrenamtliche AckerCoaches engagieren sich bei Acker e.V. mit Herz und Spaten für eine nachhaltige Welt. Auch für Erwachsene gibt es mittlerweile Angebote, z.B. die die Ackerpause für´s Büro, Anbauhilfen für Balkon und Garten und ein Hochschulprogramm für Lehrer*innen und Erzieher*innen.

Der Gründer und Geschäftsführer Dr. Christoph Schmitz hat mit seinen Mitarbeiter*innen aus einer Idee, die zunächst belächelt wurde, ein wirkungsvolles Unternehmen mit Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschaffen. Seine Empfehlung für Gründer*innen und Unternehmer*innen: Macht euch die Hände dreckig, riskiert bewusst Fehler und habt den Mut eure eigenen, oftmals liebgewonnenen Ideen über Bord zu werfen bzw. anzupassen, wenn sie nicht zu 100% passen. Mehr dazu im Interview mit tbd.

Wer sein Glück sucht, findet es im sinnstiftenden Tun: Wir sind mutig, lernbereit und weltoffen.

Wir handeln selbstbestimmt und reflektiert

Wirst du gelebt oder entscheidest du selbst?

Wer selbst bestimmt lebt frei und verantwortlich. Das ist nicht einfach, aber sehr erfüllend: Du hast Einfluss auf den Gang der Dinge und erschaffst dir deine Lebensumstände so, wie sie dir angenehm und förderlich sind. Gute Entscheidungen zu treffen setzt gewissenhaftes Abwägen voraus: wie möchtest du leben und welche Konsequenzen wird das haben? Letztlich beeinflusst du damit auch das Leben deiner Mitmenschen und die Entwicklung der ganzen Welt.

Pluralismus, Autonomie, Empowerment, Anti-Bias und Teilhabe sind postmoderne Errungenschaften, die die Freiheit aller Menschen zur Selbstverständlichkeit erklären. Sie gehen mit der Verantwortung einher, die Folgen des eigenen Handelns zu kennen und zu berücksichtigen. Aus Verbraucher*innen werden selbstbestimmte Entscheider*innen, die nicht irgendwas kaufen, nur weil es angesagt ist, sondern sich dessen bewusst sind, das sie mit ihrer Kaufentscheidung Teil einer Kette von verschiedenen Kreisläufen sind. Unternehmer*innen verkaufen Produkte oder Dienstleistungen, die Energie-, Ressourcen- und kommunikative Kreisläufe in Bewegung bringen. Ob diese Kreisläufe schädlich und zerstörerisch oder gesund und zukunftsfähig sind, bestimmen wir alle mit, jeden Tag auf´s Neue.

Im Blog „Die Konsumentin“ informieren und inspirieren Esther Rühe und Anna Kessel ihre Leser*innen, wie wir unsere Wirtschaft grüner und ethischer gestalten können. Dabei geht es nicht um Konsumverzicht, sondern um eine konsumkritische Haltung und ein bewusstes Kaufverhalten. Schwerpunktthemen sind Fair Fashion, Naturkosmetik und ein nachhaltiger Lebensstil: „Wir glauben, dass wir als Mode-Konsument:innen die aktuellen gesellschaftlichen Probleme, die durch billig produzierte Fast Fashion entstehen, mit verhandeln können.“

Durch die gezielte Unterstützung von Unternehmen, die wirtschaftlich und ethisch bereits einiges besser machen, können diese wettbewerbsfähig werden. Die beiden „Konsumentinnen“ zeigen, wie Mode vom kurzlebigen Wegwerfprodukt zu einer bewussten und wirksamen Haltung werden kann. Sie zitieren auf ihrer Website die britische Feministin Laurie Penny: „Wenn alle Frauen dieser Erde morgen früh aufwachten und sich in ihren Körpern wirklich wohl- und kraftvoll fühlten, würde die Weltwirtschaft über Nacht zusammenbrechen.“ Schnelle Trends durch zeitlose Klassiker zu ersetzen und die 5 „R“ der Slow Fashion machen den entscheidenden Unterschied: Refuse, Reduce, Repair, Reuse, Recycle. Ein ausführlicher Artikel dazu ist kürzlich im WERDE Magazin erschienen.

Für Unternehmer*innen in Zeiten globaler Herausforderungen und Transformationen gilt mehr denn je: Wir handeln selbstbestimmt und reflektiert.

Wir erzeugen Produkte mit Mehrwert

Der Mehrwert beginnt dort, wo du Erwartungen übertriffst

Dass ein Produkt oder eine Dienstleistung nützlich ist, sollte selbstverständlich sein. Besonders wertvoll wird es dann, wenn dieser Nutzen anhält und über lange Zeiträume immer wieder dazu führt, dass sich die Kund*innen darüber freuen. Hier beginnt der Mehrwert: Ein zusätzlicher Wert, der beim Kauf gar nicht so klar war, aber sich im Nachhinein als etwas Besonderes herausstellt: Besonders hochwertig, besonders langlebig, besonders vielseitig, besonders schön, etc. – je nachdem worum es sich handelt.

Mancher Mehrwert wird durch überdurchschnittliche Preise angedeutet, sie sind aber leider kein Garant dafür. Mehrwert entsteht dort, wo Produzenten und Dienstleister einen hohen Anspruch an sich selbst und an ihre Angebote haben. Dort wo man bereit ist, mehr zu leisten, die „Extrameile zu gehen“ und stolz auf das ist, was man verkauft. Wenn die Kund*innen, Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner*innen im Focus der Wertschätzung stehen, entsteht Mehrwert fast von selbst. Das macht natürlich auch mehr Mühe, mehr Arbeit und verursacht mitunter höhere Kosten. Durch zufriedene Kund*innen, die nicht nur wiederkommen sondern auch Empfehlungen aussprechen, rechnet sich das wirtschaftlich oft doppelt und dreifach – und der Mehrwert kommt auf seine Schöpfer*innen zurück!

Seit fast vierzig Jahren produziert GEA im österreichischen Waldviertel handgefertigte Schuhe in hoher Qualität. Der rebellische Unternehmer Heini Staudinger, der stets seiner Sehnsucht gefolgt ist, weiss, dass diese Qualität der wesentliche Grund ist, warum es seine Firma überhaupt gibt. Sie wurde in einer Zeit gegründet, wo reihenweise andere Unternehmen in der Region ihre Produktion einstellten. Mittlerweile stellen die ca. 170 Mitarbeiter*innen auch hochwertige Taschen und Möbel her, GEA hat 23 eigene Läden in Österreich und Deutschland und betreibt darüber hinaus ein Hotel und eine Akademie für Gesundes Leben am Standort Schrems.

Staudingers unternehmerischer Antrieb ist „ein Laborversuch, den Lebensraum »Land« attraktiv zu gestalten. Diesen Versuch halten wir für wertvoll, da das Land ohne Zweifel eine viel höhere Krisenfestigkeit hat als die Stadt. Und außerdem ist es oft schön und beglückend der Natur so nahe zu sein.“ Davon profitiert nicht nur die Region Waldviertel, sondern auch Menschen in akuter Not: Mithilfe gesammelter Spenden konnten bisher mehr als 10.000 paar Schuhe an Geflüchtete in zahlreichen Ländern abgegeben werden – was könnte auf der Flucht wichtiger sein als ein Paar gute Schuhe!

Nutze deine Schöpferkraft, Energie und Begeisterung, um Werte zu schaffen, von denen viele gleichzeitig profitieren: Wir erzeugen Produkte mit Mehrwert!

Mentoring

Mit Mentoring zur wahren Größe

Mentoring ist ein Prozess, der dir das unternehmerische Vorankommen erleichtert. Durch das bewusste Einbeziehen eines Mentors in deine persönliche und berufliche Entwicklung erkennst du schneller, genauer und leichter, was zu dir passt und warum. So kannst du gute, richtige Entscheidungen treffen und damit viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

Der Mentor begleitet dich auf deinem Weg. Mit wachen Sinnen und offenem Herzen. Neugierig, optimistisch und unterstützend, aber auch kritisch, realistisch und als Korrektiv. Er recherchiert, koordiniert, motiviert, reflektiert, inspiriert. Seine Kenntnisse, Erfahrungen und Kontakte stellt er dir zur Verfügung, hört genau zu, fragt gezielt und kommentiert präzise.

So gewinnst du Sicherheit und kommst zügig voran. Die Geschwindigkeit bestimmst du selbst, auch die Inhalte und die Reihenfolge deiner Schritte. Nach und nach erschliesst du mit Hilfe des Mentorings dein ganzes Potenzial und setzt es unmittelbar für das Erreichen deiner Ziele ein.

Was auch immer passiert, dazwischenkommt, dich irritiert oder ausbremst – der Mentor hilft dir dabei, dein Gleichgewicht neu zu finden und an jeder Erfahrung zu wachsen. Er will – ganzheitlich und nachhaltig betrachtet – dass du erfolgreich du selbst bist und das unternehmerisch verwirklichst.

Frei und selbstbestimmt entscheidest du, was du annimmst und was du daraus machst. Die Verantwortung liegt zu 100% bei dir. Dennoch bist du nicht alleine und hast jederzeit die Möglichkeit, dir gezieltes Feedback, eine neutrale Perspektive oder einen frischen Motivationsschub einzuholen.

Ein guter Mentor hat schon vieles kennengelernt, ausprobiert und erlebt. Er bringt Lebenserfahrung und berufliche Kompetenzen mit, die dir die Orientierung erleichtern. Als Sparringspartner trägt er dazu bei, dass du Klarheit entwickelst und das Wesentliche vom Nebensächlichen unterscheiden kannst.

Im Unterschied zum Coaching ist ein Mentoring-Prozess längerfristig angelegt, er läuft über 6-12 Monate oder auch länger. Das Mentoring orientiert sich an deinen konkreten Fragestellungen und bringt dir klare, individuelle Lösungen. Als Honorar wird ein dem Wert entsprechender Festpreis vereinbart, alternativ ist auch eine Umsatzbeteiligung nach individueller Absprache möglich. So ist es eine Investition in dich selbst und in deine höchste Möglichkeit: persönlich und unternehmerisch zugleich.

Bild: Pixabay/Tumisu

Wir entscheiden mit Herz und Verstand

Der Verstand weiss was das Herz braucht

Wenn Herz und Verstand dir unterschiedliche Signale senden und du nicht weisst, was davon nun richtig ist, könnte die Lösung darin liegen, sie zu verbinden. Unsere beiden wichtigsten Ratgeber wissen fast immer, was gut für uns ist und wir können die besten Lösungen finden, indem wir sie gleichermaßen ernst nehmen.

Die rationale Intelligenz mit ihrem Wissen – Zahlen, Daten, Fakten – und die emotionale Intelligenz aus dem Gefühl – Bedürfnisse, Sehnsüchte, Wahrnehmungen – können beide hilfreich sein, um damit lebensfreundliche Werte zu schaffen. Überall wo es um Menschen geht, ist ihre Kombination gefragt und es wird schnell eintönig, wenn du eine von beiden außer Acht lässt. Das gilt für jede Branche und für jede Tätigkeit.

Die Stiftung Manager ohne Grenzen vermittelt Fach- und Führungskräfte aus deutschen Unternehmen an Projekte in Afrika und anderen LIC (low income countries), um dort eine stabile Mittelstandsbewegung zu fördern. Sie baut eine Brücke zwischen Wirtschaft und Entwicklungshilfe, zum Beispiel in den Bereichen Handel, Produktion, Weiterbildung, soziale Einrichtungen, Existenzgründungsinitiativen oder Land- und Forstwirtschaft. Das Besondere daran ist, dass die entsendeten Experten ehrenamtlich tätig werden, nachdem sie zuvor gründlich geschult wurden. Sie geben ihr Knowhow kostenfrei weiter und gewinnen im Gegenzug einzigartige Erfahrungen mit Menschen, Unternehmungen und Ländern, die sie persönlich und beruflich bereichern.

Der Gründerin Helene Prölß ist es gelungen, mit ihrer Stiftung dort nachhaltige Wirkungen zu erzielen, wo oft viel Geld verschwendet und wenig erreicht wird. Sie hat ein win-win-win-System erschaffen, von dem die Projekte vor Ort, die deutschen Fach- und Führungskräfte und auch die Unternehmen, in denen sie hier arbeiten, profitieren. Gutes tun, Schwächeren helfen und Gemeinnützigkeit wird kombiniert mit einem ergebnisorientierten und messbaren Social Impact.

Herz und Verstand sind wie die zwei Schalen einer Waage: Sie pendeln mal zur einen, mal zur anderen Seite und das ist auch gut so. Manchmal bringt dich das Denken weiter und manchmal spürst Du einfach was zu tun ist. Wenn du mit einem von beiden nicht weiter kommst, richte deine Aufmerksamkeit auf das andere. Bei wichtigen Entscheidungen ist es immer ratsam, sie ins Gleichgewicht zu bringen.

Wir entscheiden mit Herz und Verstand.

Wir glauben an die Kraft unserer Visionen

Wer Visionen hat braucht keinen Arzt mehr

Die Kraft der Visionen für eine gute, positive Zukunft kann deine Gesundheit stärken und deinem Leben auch sonst eine positive Richtung geben. Visionen mobilisieren körperliche und geistige Energien, sie fördern die Kreativität und stimulieren die Lösungsfindung. Für die Formulierung unternehmerischer Ziele und zur Entwicklung der geeigneten Umsetzungs-Strategien sind sie eine potente Grundlage.

Eine unternehmerische Vision illustriert das große Bild – sie liegt in der Zukunft, ist attraktiv und macht neugierig. Die Vision zeigt etwas auf, das es noch nicht gibt, aber sehr erstrebenswert ist. Damit hilft sie dir, deine Motivation zu nähren und sie zu kommunizieren, so dass andere daran teilhaben können. Damit die Vision Früchte tragen kann, braucht sie möglichst viele Beteiligte, die sich für ihre Verwirklichung einsetzen.

Visionäre sind Menschen, die solche Zukunftsbilder entwerfen und andere davon begeistern können. Alleine kommen sie meistens nicht weit, sie können aber die treibende Kraft für ein engagiertes Team sein. Je größer die Vision ist, umso mehr Zeit und Mitspieler werden benötigt, um sie Wirklichkeit werden zu lassen. Im Unterschied zu Zielen, die konkret und detailliert beschrieben und zeitlich terminiert sein sollten, bleibt die Vision offener. Es geht gar nicht unbedingt darum, sie komplett zu erfüllen – jeder Schritt, der sie auch nur ein bisschen verwirklicht ist bereits wertvoll.

Die Sarah Wiener Stiftung engagiert sich „Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“. Dafür entwickelt sie praktische Programme, in denen Kinder und Jugendliche erleben, wie viel Spass es macht, ausgewogen, genussvoll und nachhaltig zu essen. So werden nicht nur die Ess- und Kochkultur, die Gesundheit und das Sozialverhalten der Kinder gefördert, sondern auch ein waches Bewusstsein für die Umwelt, das Klima und die biologische Vielfalt geschaffen.

Die Stiftung ist eines von vielen Projekten der Köchin, Autorin, Bio-Landwirtin, Unternehmerin und EU-Abgeordneten SARAH WIENER. Sie hat ihre Leidenschaft für das Kochen zum Beruf gemacht und stellt die Ernährung dabei in ihren ganzheitlichen Zusammenhängen dar. Vom Spaß beim Kochen und dem Genuss beim Essen über die Inhaltsstoffe und ihre gesundheitliche Wirkung, Herkunft, Anbau und Ursprung der Lebensmittel bis hin zur Landwirtschafts- und Klimapolitik ist sie aktiv.

Um deine eigene Vision sichtbar zu machen, ist es entscheidend, die richtigen Worte dafür zu finden. Wenn die Vision zu groß ist, dann klingt sie allgemein und flach. Ist sie zu klein, fehlt es ihr an Kraft und Attraktivität. In erster Linie wirkt eine Vision emotional, Menschen fühlen sich davon angesprochen und sagen innerlich „Ja“. Kristallisiere heraus, was dir wirklich wichtig und zeige dich damit in der Welt.

Wir glauben an die Kraft unserer Visionen.